Unsere Arbeit
Theoretische Grundlagen unserer Arbeit
Das Kind mit seinen jeweiligen Interessen und Bedürfnissen steht im Mittelpunkt dieser konzeptionellen Ausrichtung. Alltägliche Situationen und Themen der Kinder werden aufgegriffen und in die pädagogischen Planungen einbezogen. Die Erzieher-Kind-Interaktion, sowie genaues Beobachten haben im situationsorientierten Ansatz einen besonders hohen Stellenwert.
Nur im direkten Kontakt und Austausch miteinander kann in Erfahrung gebracht werden, was das Kind derzeit bewegt und braucht. Aufgrund von Beobachtungen wiederum können Pädagogen Impulse setzen, welche die Kinder dazu motivieren, ihr Können und Wissen zu erweitern.
Die Lebenswelten von Kindern haben sich in den letzten Jahrzehnten einem stetigen Wandel unterzogen. Das klassische Familienbild wurde bereichert durch eine Vielzahl von neuen Familienmodellen. Meist sind mehrere Familienmitglieder berufstätig oder leben nicht in unmittelbarer Nähe, so dass die Möglichkeit einer außerfamiliären Betreuung schon früher benötigt wird und einen immer größeren Stellenwert im Leben der Familien einnimmt.
Neben dem gesellschaftlichen Wandel haben sich auch die Ansprüche an die Art und Weise der Betreuung der Kinder verändert. Waren Kindertagesstätten früher Institutionen, in denen Kinder vorrangig untergebracht waren, sehen wir uns heute als Ort, an denen Kinder vielfältige Erfahrungen sammeln und auf allen Ebenen lernen dürfen. Kinder können sich als Individuen mit eigenen Interessen und Bedürfnissen wahrnehmen und in einen regen Austausch mit ihrer Umwelt treten. Dabei ist es uns ein großes Anliegen mit den Eltern, als wichtigste Bezugspersonen ihrer Kinder, stets eng zusammen zu arbeiten.
Auftrag der Kindertagesstätte
Unser katholisches Haus für Kinder ist eine sozialpädagogische Bildungseinrichtung. Das gilt für alle Betreuungsbereiche, die in unserem Haus angeboten werden. In den letzten Jahren ist die Betreuungsaufgabe immer mehr in den Hintergrund getreten und hat den eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag im Elementarbereich des Bildungssystems Platz gemacht. Der "Bayrische Bildungs- und Erziehungsplan" bildet dafür die Grundlage. Förderung der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes, so wie Beratung und der Informationsaustausch mit den Erziehungsberechtigten sind von wesentlicher Bedeutung. Wir als Kindertagesstätte ergänzen und unterstützen die Erziehung des Kindes in der Familie. Ein guter Kontakt zu den Eltern erleichtert es uns, die aktuelle Lebenssituation der Kinder im täglichen Miteinander zu berücksichtigen.
Natürlich spielt bei uns die religiöse Erziehung eine wichtige Rolle. Für uns ist es von großer Bedeutung, bei den Kindern eine positive Lebenseinstellung und ein grundsätzliches Gottvertrauen zu fördern. Die Wertschätzung der eigenen Person, die Achtung anderer Menschen und der Schöpfung, vermitteln wir im achtsamen Umgang miteinander.
In unserer Arbeit mit den Kindern stehen im Blickpunkt:
• dem Kind zu Selbstständigkeit und Eigenaktivität verhelfen,
• seine Lernfreude anregen und stärken
• die Kinder in der Entwicklung ihrer emotionalen Eigenständigkeit bestärken,
• die Kreativität jedes Kindes unter Berücksichtigung seiner individuellen Begabungen und Vorlieben fördern
• dem Kind helfen, ein Grundverständnis für seinen eigenen Körper zu erlangen und seine körperliche Entwicklung fördern
• mit den Kindern Glauben erleben und ihnen religiöse Werte nahe bringen
• das Interesse des Kindes und dadurch die Entfaltung der geistigen Fähigkeiten wecken
• durch das Anbieten verschiedenster Bewegungsmöglichkeiten in Haus und Garten entwickeln und fördern von motorischen Fertigkeiten
• durch ein breites Angebot von Erfahrungsmöglichkeiten die Kinder unterstützen, elementare Kenntnisse der Umwelt selbst zu erleben und zu erfahren.
Eine der Hauptaufgaben unserer Einrichtung besteht darin, den Kinder unterschiedliche soziale Verhaltensweisen aufzuzeigen und sie Situationen so wie Probleme bewusst erleben zu lassen. Dabei muss jedem einzelnem Kind die Möglichkeit gegeben werden, seine eigene soziale Rolle innerhalb der Gruppe zu erfahren und zu erleben. Ein partnerschaftliches, gewaltfreies und gleichberechtigtes Miteinander der Kinder, auch der Geschlechter untereinander, soll damit erlernt werden.
Was Kinder in unserer Einrichtung lernen
In der Fachzeitschrift „TPS" wurden die Lernerfolge eines ganz normalen Kindergarten-Alltags so treffend zusammengefasst, dass wir den Inhalt teilweise übernommen haben.
Diese bildet einen wichtigen Grundstein unserer pädagogischen Arbeit in allen unseren Betreuungsbereichen von der Kinderkrippe bis in den Hort.
Vieles von dem, was Kinder im Kindergarten lernen, tragen sie nicht vorzeigbar in der Hand mit nach Hause. Trotzdem haben sie dort eine Menge erfahren und gelernt – Qualitäten, die stark machen für das Leben.
Zwölf Beispiele für Lernerfolge im Kindergarten, die vielleicht nicht gleich ins Auge springen, dafür Kinder aber umso wirkungsvoller in ihrer Entwicklung unterstützen.
Kindererfahrungen sind wichtig
In der Gruppe sind die Kinder alters- und geschlechtsgemischt. So können sich Kinder groß und klein, stark und schwach, helfend und Hilfe suchend erleben. Diese eigenen Erfahrungen sind die Grundlage für gegenseitiges Verständnis und verantwortliches Handeln.
Kinder wollen Aufgaben
Im Kindergarten dürfen Kinder Aufgaben in der Gemeinschaft erfüllen . Den Tisch decken, nach dem Spiel zusammen aufräumen, dem anderen beim Anziehen helfen, im Garten ein Beet anpflanzen und pflegen, sich um ein neues Kind kümmern …
In vielen kleinen Handlungen lernen Kinder, Verantwortung für einander und für eine gemeinsame Sache zu übernehmen.
Kinder brauchen Vertrautheit
Im Kindergarten treffen Kinder aus unterschiedlichen Elternhäusern, mit verschiedenen familiäre, kulturelle und nationale Hintergründen zusammen. Was sich gesellschaftlich noch schwierig gestaltet, wird hier „im Kleinen" oft schon selbstverständlich voneinander erfahren und miteinander gelebt.
Kinder haben Interesse
Die Fragen der Kinder werden aufgegriffen und gemeinsam wird nach Antworten gesucht – denn nur wenn ihre Interessen ernst genommen werden, entwickeln sie Freude am Lernen und Entdecken.
Kinder begreifen
Kinder lernen ganzheitlich. Sie wollen die Dinge anfassen, riechen, schmecken, fühlen und damit experimentieren. Das ist im Kindergarten gewünscht und wird gefördert. Sinneswahrnehmungen sind die Grundlage für ein differenziertes Vorstellungs- und Denkvermögen. Deshalb haben Kinder zwar häufig schmutzige Hosen und klebrige Hände, aber nur so machen sie all die Erfahrungen, die sie später brauchen.
Kinder können was
Dinge des täglichen Lebens üben und lernen – das sind die ersten kleinen Schritte zur großen Selbstständigkeit. Anziehen, Schuhe binden, etwas suchen was verloren ging, ein verschüttetes Getränk selber aufwischen....
Kinder sind neugierig
Die Triebfeder zum Lernen ist die Neugier. Und Kinder sind neugierig!! Dies ist im Kindergarten erwünscht und wird auch unterstützt.
Kinder sind mutig
Obst schneiden, Holz sägen, auf Bäume klettern – Kinder wollen die Dinge „echt" tun. Im Kindergarten dürfen Kinder unter Anleitung kochen, backen, werken, pflanzen, eigene Ideen verwirklichen. Zutrauen macht stark und motiviert.
Kinder haben Ideen
Eigene Bilder malen, werken, gestalten, musizieren, im Sand spielen, Geschichten spielen und erfinden... Der Kindergarten bietet Zeit, Möglichkeiten und Freiheit für eigene Ausdrucksformen. Dabei entwickeln Kinder Eigeninitiative und Fantasie, verfolgen ihre Ideen, finden eigene Wege und Lösungen, werden erfinderisch und kreativ.
Kinder spielen gerne
Kindergartenalltag orientiert sich am Bedürfnis der Kinder. Besonders wichtig ist das Spiel. Spielen macht Spaß, und was Spaß macht, das machen Kinder mit ganzem Herzen. Zeit zum Spielen ist Zeit, in der Kinder einer Sache mit Konzentration nachgehen und dabei Ausdauer und Durchhaltevermögen entwickeln.
Kinder wollen Gemeinsamkeit
Mit anderen zusammen sein, heißt für Kinder vor allem mit anderen spielen. Gemeinsames Spielinteresse verbindet. Im Spiel planen Kinder miteinander, setzen sich auseinander, lernen sich behaupten, finden Kompromisse, schließen Freundschaften …
Kinder wollen reden üben
Einen Streit miteinander klären – erzählen, was man erlebt hat – zusammen einen Ausflug planen – nach der eigenen Meinung gefragt werden – sagen können, was man will und was man nicht möchte … Das macht stark. Wer sich sprachlich ausdrücken lernt, kann sich mit anderen verständigen, wird nicht überhört oder übergangen.
Unser Leitbild
Die Würde des Kindes ist unantastbar.
Wir unterstützen die Kinder in ihrer Entwicklung, die sich als ein komplexes, individuell verlaufendes Geschehen erweist. Kinder sind eigenständige Persönlichkeiten, deren Individualität von uns Erwachsenen akzeptiert und unterstützt werden muss.
• Ich möchte Kind sein dürfen
• Ich brauche Grenzen und Freiräume
• Ich bin nicht allein
• Ich bin neugierig
• Ich brauche Begleitung
• Ich bin Ich
• Ich möchte experimentieren
• Ich bin stark
Inklusion und Integration - Was ist das?
Kinder sind keine Fässer, die gefüllt werden sollen, sondern Feuer, die entzündet werden wollen.
Zitat von Rabelais
Integration und Inklusion sind in unserem Haus kein Fremdwort, sondern unser selbstverständlicher Umgang mit der Individualität jeder einzelner Persönlichkeit in unserer Einrichtung!
Wir bieten die Möglichkeit, Kinder, die eine besondere Förderung benötigen als Integrationskinder aufzunehmen.
Gründe einer zusätzlichen Förderung:
- Integrationsplatz für Kinder mit Behinderung, Verhaltensauffälligkeiten
und/oder Entwicklungsverzögerungen
- Zusatzförderung von Kindern mit Migrationshintergrund
Integration ist nicht nur in der Integrationsgruppe, sondern auch als Einzelintegration in allen anderen Gruppen möglich.
Integration und Inklusion in unserem Haus heißt aber nicht nur zusätzliche Fördermöglichkeiten für Integrationskinder zu schaffen, sondern geht noch viel weiter.
Wir gehen davon aus, dass alle Kinder, unabhängig von ihren individuellen Stärken und Schwächen, ein Recht haben, gemeinsam zu leben und voneinander zu lernen.
Anstelle einer „einfachen“ Integration von Kindern mit "Defiziten" in bestehende Strukturen, gehen wir davon aus, dass sich die Umgebung selber anpassen muss. Eine einfache Einteilung in Kinder mit und ohne Beeinträchtigen soll und muss überwunden werden.
Stattdessen wird die Unterschiedlichkeit aller Kinder als Bereicherung gesehen und akzeptiert.
Inklusion heißt auch, dass natürlich Kinder anderer Nationalität und/oder Religionszugehörigkeit immer bei uns willkommen sind!
Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen
-Pfarrei
-Gemeinde
-Grundschule
-Erzbistum München-Freising
-Kinderärzte
-Fachakademien
-Amt für Kinder, Jugend und Familie
-Erziehungsberatung
-Gesundheitsamt
-Diagnose-Förder-Klasse
-Frühfördereinrichtungen
-Arbeitskreise mit anderen Kitas
-Logopäden und Ergotherapeuten
- Sozialpädiatrisches Zentrum
-Vereine z.B. Feuerwehr, Wasserwacht, SVK
-Bayrisches Rotes Kreuz
Das Haus für Kinder ist immer bestrebt, aktiv am Dorfleben teilzunehmen.
Wir werden durch verschiedene Einrichtungen, Firmen und Privatpersonen der Gemeinde unterstützt.
Ein herzliches Vergelt´s Gott!!
Kinderkrippe
Die Eingewöhnung ist wichtig für alle Beteiligten. Vor allem für Ihr Kind, aber auch für Sie als Bindungsperson und uns als pädagogische Bezugsperson.
Für die meisten Kinder und Eltern ist der Besuch einer Kindertagesstätte die erste längere Trennung voneinander, was eine große Herausforderung für beide Seiten bedeutet. Damit die Kinder schon einmal Bekanntschaft mit den Räumlichkeiten und unserem pädagogischen Personal machen können, bieten wir im Vorfeld Schnuppernachmittage und ein Eingewöhnungsgespräch an. Es ist wichtig die Eingewöhnung sanft, auf das Kind abgestimmt zu gestalten und in einem regen Austausch mit den Eltern zu stehen. Neben der Beziehung zwischen Kind und ErzieherIn spielt auch die Beziehung der Eltern zum Kind und deren Einstellung zum Kita-Besuch eine wichtige Rolle. Ziel der Eingewöhnung ist es, dass das Kind einen Bezug zur/zum ErzieherIn aufbaut und diese/n als pädagogische Betreungsperson anerkennt. In der Regel beträgt die Eingewöhnungszeit ca. 2-3 Wochen. Diese kann je nach Einzelfall verkürzt oder verlängert werden. In der Eingewöhnung arbeiten wir nach dem Bezugspädagogenmodell.
1. Phase-Kennenlernen der neuen Personen und Umgebung, Beziehungsaufbau
Eine Bindungsperson des Kindes (Eltern, Großeltern, andere dem Kind nahestehende Person) kommt mit dem Kind gemeinsam in die Gruppe und bleibt während der ganzen Kennenlernphase dabei. Diese Bindungsperson gibt dem Kind Schutz und Vertrauen. Unter diesem Schutz kann Ihr Kind sich unbekümmert im Raum bewegen und das neue Umfeld erkunden. Nach Möglichkeit sollte Ihr Kind während der Eingewöhnung immer von der gleichen Bindungsperson begleitet werden. Eine pädagogische Betreuungsperson versucht mit ihm in Kontakt zu treten und eine Beziehung aufzubauen! Wichtig ist, dass die Bindungsperson sich in dieser Phase möglichst zurückhaltend verhält.
2. Phase Erste Trennungen
Es kommt zu ersten kurzen Trennungen von der Bindungsperson. Diese bringt das Kind in die Gruppe, lässt es ankommen und verabschiedet sich dann z.B. um kurz die Toilette zu besuchen. Das Kind lernt, dass es zwar allein in der Gruppe bleibt, aber die Bindungsperson auf jeden Fall wieder kommt und es abholt. Das Verabschieden soll zum Ritual werden und jeden Tag gleich ablaufen. Die Trennungszeit wird individuell abgesprochen und nach und nach ausgedehnt.
3. Phase Verbleib am Vormittag
Das Kind wird morgens in die Einrichtung gebracht und bleibt überwiegend alleine dort. So festigen sich die täglichen Abläufe und Strukturen.
4. Phase Abschluss der Eingewöhnung
Die Eingewöhnung ist gelungen, wenn sich das Kind nach der Trennung von der Bindungsperson, wenn nötig, beruhigen lässt und ins Spiel findet. So kann es am Krippenalltag teilnehmen.
Praktische Umsetzung des Bildungs und Erziehungsauftrags in der Krippenarbeit
Lernen in Zusammenhängen ist eine Kompetenz des Kindes
Was wir mit guten Gefühlen verbinden, daran erinnern wir uns gern. Wir ermöglichen Ihrem Kind Erfolge zu erleben. Auch in dieser Altersgruppe ist es wichtig, den Kindern die Möglichkeiten zu bieten selbst zu erfahren und zu erleben!
„Erzähle mir etwas, und ich vergesse es.
Zeig mir etwas, und ich erinnere mich.
Lass es mich tun, und ich verstehe!“
Konfuzius, Chinesischer Philosoph 551-479 v. Chr.
Sprachliche Kompetenz:
In den ersten drei Lebensjahren werden entscheidende Weichen für die weitere Sprachentwicklung gelegt. Kinder verstehen sehr viel, auch wenn sie selbst noch nicht sprechen. Als Erwachsene begleiten wir alle Handlungen als Sprach-Vorbild. Wir verwenden stets die korrekten Bezeichnungen für Gegenstände und Vorgänge. Dennoch können die Kinder ihnen vertraute eigene Bezeichnungen einbringen und so in Zusammenhang setzen.
Wir schaffen bewusst Sprachanlässe, um Ihr Kind anzuregen selbst zu sprechen und seinen Wortschatz zu erweitern. Die Kinder erleben, dass Sprache erheblich dazu beiträgt Kontakte untereinander zu erleichtern. Dabei werden Kinder, die am Anfang ihrer Sprachentwicklung stehen, natürlich immer einbezogen. Hier wird besonders über Mimik und Körpersprache kommuniziert.
• Spielerische Übungen der Mundmotorik wie Pusten, dicke Backen machen oder Lachgesicht
• Animieren die Kinder ihr Ausdrucksvermögen zu erweitern
• Sprachmelodien spielerisch erwerben durch Fingerspiele, Lieder, Reime usw.
• Wortschatz erweitern durch Bilderbücher, Bildbetrachtung, Geschichten usw.
Auch Kindern mit einer anderer Muttersprache, ermöglichen wir so eine rasche Eingewöhnung in den deutschen Sprachgebrauch.
Hort
Unser Hort ist eine familienunterstützende und familienergänzende Einrichtung.
Auftrag des Hortes ist die Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern ab der Einschulung bis zur 4. Klasse.
Dieser Arbeitsauftrag ist in folgenden Gesetzen verankert:
(§§1 und 22 SGBVIII)
Hauptanliegen unserer Arbeit ist es, das uns anvertraute Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen. Wir ermöglichen ihm, sich selbst aktiv seine Welt zu gestalten und sich die dazu erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten anzueignen.
Unser Hort soll den Kindern Spaß machen!
Die Kinder finden bei uns vielerlei Arten der Entspannung und des Ausgleichs zu ihrem Schulalltag.
Hausaufgabenbetreuung
Unsere feste Hausaufgabenzeit ist von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr. Während dieser Zeit haben die Kinder die Möglichkeit, ihre Aufgaben zu erledigen.
Hausaufgabenbetreuung bedeutet für uns:
• Die Kinder anzuleiten ihren Arbeitsplatz effektiv einzurichten
• Kinder zum selbständigen Arbeiten zu motivieren
• Bei Fragen und Problemen zur Aufgabenbewältigung Hilfestellung zu geben
• Die Kinder auf den Lösungsweg hinzuführen ohne die Ergebnisse vorzugeben
• Die Kinder zu unterstützen, selbständig die zur Verfügung gestellten Hilfsmittel zu benutzen
• Die Kinder zu befähigen, sich in Kleingruppen zu organisieren und gegenseitig zu helfen
• Die Kinder zu motivieren und zu stärken, offen mit der Lehrkraft über ihre Probleme bei den Hausaufgaben zu sprechen
In der Hausaufgabenzeit befindet sich mindestens eine pädagogische Mitarbeiterin im Hausaufgabenraum und steht den Kindern bei Fragen als Ansprechpartner zur Verfügung.
Wir kontrollieren die Aufgaben anhand des Hausaufgabenheftes bzw. der Hausaufgabenmappe auf Vollständigkeit.
Jeder Freitag ist für alle "Hausaufgaben frei". Einmal ungestört am Nachmittag spielen zu können, ist für unsere Hortkinder eine Bereicherung und eine schöne Gelegenheit, sich an Angeboten zu beteiligen.
Das Freispiel
Um einen Ausgleich zum Schulalltag zu schaffen, haben die Kinder viele Möglichkeiten zur eigenen Gestaltung ihres Freispieles. Die Kinder können sich während dieser Zeit entscheiden, ob sie alleine oder in Kleingruppen spielen wollen.
Jedes Kind unterscheidet sich in seinen Interessen und Neigungen. Damit die Kinder sich ausprobieren können, bieten wir gezielte Aktivitäten aus verschiedenen Lebensbereichen an. Diese führen wir regelmäßig während der Freispielzeit auf der Grundlage des Bildungs- und Erziehungsplanes durch. Er beinhaltet themenbezogene Förderschwerpunkte.
Seit September 2015 darf jedes Kind seine eigene Portfoliomappe führen. Jeder ist selbst verantwortlich für den Inhalt. Sie dürfen sich jederzeit an das päd. Personal wenden, wenn sie Material oder Hilfestellung zur Gestaltung der Mappe brauchen.
Kita-Verbund Rupertiwinkel
Im Verbund sind die Einrichtungen :
Haus für Kinder St. Elisabeth; Kirchanschöring
Haus für Kinder Mariä Himmelfahrt; Fridolfing
Katholischer Kindergarten St. Maria; Waging am See
Katholischer Kindergarten St. Stephanus; Otting/Waging am See
Die Einrichtung steht in ständigen Absprachen und Austausch mit Herrn Pfarrer Ludwig Westermeier und dem Verbundleiter Herrn Norbert Kruijen über alle Belange der Einrichtung.
Anschrift Kita-Verbund
Kita-Verbund Rupertiwinkel
Kirchplatz 6
83417 Kirchanschöring
Tel: 08685-7799904 Herr Kruijen Verwaltungs- und Verbundleiter
Tel: 08685-7799905 Frau Schneider, Sekretärin
Pfarrverband St. Michael
Träger unserer Einrichtung
Anschrift Träger
Kath. Kirchenst. St. Michael
Kirchplatz 6
83417 Kirchanschöring
Tel: 08685/222 Frau Dürnberger, Pfarrbüro
www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-kirchanschoering/cont/77877
Der Träger ist Teil des Pfarrverbands Fridolfing, Kirchanschöring, Kirchstein und Petting.